21.05.2022 / 11:00 Uhr AJA - DASTietz Chemnitz
Und diesmal zu unserer großen Freude mit zwei neuen Gesichtern in unserer Runde. Anne, Ligitta und ich konnten mit großer Freude Hanna und Silke begrüßen. Nach dem obligatorischen Organisatorischen gegenseitige Vorstellung und ab zu den Texten. Mit kleinem Ortswechsel vom BibLab-C zum Stefan Heym Forum, weil das BibLab-C heute Geburtstag feierte. Mit dem Thema Musik.
Anne hatte wundervolle Kurzlyrik dabei, bei den Gedichten von Silke gingen ganze Seelenwelten wie eine Supernova auf, Ligitta trug eine Kurzgeschichte aus dem deutschen Norden vor, deren Ende uns schmunzelnd nickend ließ, während ich, diesmal auch lyrisch, von meinen Monaco-Besuchen träumte. Hanna wird uns das nächste Mal ihre Werke vorstellen.
So, wie es aussieht hat heute jeder von uns neue Inspiration gefunden. Da freuen wir uns doch schon jetzt auf das kommende Treffen.
Bestimmt wieder bei herrlichstem Wetter, denn auch heute hat sich Petrus wieder als echter  Literatur-Fan präsentiert.
Ob das Fußballspiel Chemnitzer FC gegen BSG Chemie Leipzig auch trocken bleibt, ist fraglich. Vielleicht muss Petrus ja Rotz und Wasser heulen, wenn er an die Müllhalde vorm Bahnhof denkt, wo sich die BSG Chemie Leipzig Fans zusammengefunden hatten, die dann per Polizeieskorte weiter begleitet wurden.


Sina Blackwood


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Veröffentlichung der Fotos unserer heutigen Runde mit freundlicher Genehmigung von Hanna und Silke.



12.05.22, 17:30 - 18:30 Uhr, DASTietz Chemnitz / Museum für Naturkunde Sina Blackwood und Co-Autoren: Lesung aus der Apfel-Anthologie "Ein geniales Früchtchen".


Es waren doch etliche Karten im Vorverkauf erstanden worden, wie ich mit Freude feststellte. Der Raum vor unserem virtuellen Zeisigwaldvulkan hatte sich in die Lese"bühne" für diesen Abend verwandelt. Frau Dr. Zierold eröffnete die Lesung und ich wechselte mich mit Mitautorin Pia van der Smissen beim Lesen ab. Ihr wundervoller Beitrag "Der Traum vom Apfelbaum" hat die Lauschenden genau so beeindruckt, wie mich damals, als ich die Anthologie zusammenstellte. Natürlich gab es begeisterten Zwischenapplaus für ihre perfekte Beschreibung einer Zeit, wie wir sie gerade wieder durchleben, aus der Sicht des Baumes.
Auch Werke von Hannelore Crostewitz, Gudrun Richter und Günter Hartmann brachten wir zu Gehör.
Neben der Apfel-Anthologie hatte ich ein paar Exemplare meiner Kinderbuchserie ab acht Jahren im Gepäck. Und man soll es kaum glauben - der vorwitzige Kellerkobold vom Sonnenberg hat es geschafft, sich neue Leser zu erschleichen, obwohl es gar nicht seine Show war!
Abschließend noch ein paar Worte, wie es überhaupt zur Apfel-Anthologie und zur Zusammenarbeit mit dem Museum für Naturkunde gekommen war, zur Arbeit des FDA, und dass wir uns regelmäßig in der Bibliothek zur Textarbeit treffen. Schließlich haben sechs unserer Mitglieder am Buch mitgeschrieben.
Es war eine schöne Lesung. Herzlichen Dank an das Museum für Naturkunde, besonders an Frau Dr. Zierold!


http://www.leselust-chemnitz.de/details-veranstaltung/ein-geniales-fruechtchen-eine-knackige-und-erfrischende-buchlesung.html?fbclid=IwAR2PQ3_ROtJzmvuh05CxnHR4eiumnhef1SZ1n1EV-e5UK6S7vsmx8pI5F80

10.05.22, 14:00 Uhr, smac: Das demokratische Chemnitz liest von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und an elf Orten in der Stadt aus verbrannten Büchern und unterdrückter Literatur.


Es war eine interessante Mischung aus Stefan Heym, KZ-Erlebnisbericht, Jack London (von mir gelesen), ukrainischem dystopischem Roman, Erich Kästner und ungarischem modernem Märchen, das in unserer Zeit unterdrückt wird, weil Homosexualität ein Tabu-Thema  in Ungarn ist.


Sina Blackwood







© Theodor Stadler
Digitale Kommunikation | Social Media
Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz |
State Museum of Archaeology Chemnitz
Stefan-Heym-Platz 1 │ 09111 Chemnitz
Tel: +49 371 911999-87 │ Fax: +49 371 911999-99
theodor.stadler@lfa.sachsen.de │ www.smac.sachsen.de


https://www.facebook.com/hashtag/smacmuseum


https://www.blick.de/chemnitz/das-demokratische-chemnitz-liest-artikel12161986?fbclid=IwAR1ppFBvf5fZD5WozzgyVho9fs7tKMu5wl2A_CXrHH3UGAdCftZ-k5WA4B4



08.05.22, 11:00 Uhr - DAS Tietz Neue Sächsische Galerie , Blütenträume - CollageKonzert


Da ich bereits zur Eröffnungsveranstaltung der Leselust von Frau Ulrike Brummert die Einladung erhalten hatte, habe ich mir heute das CollageKonzert nicht entgehen lassen. Zumal es hervorragend zu unserer gestrigen Veranstaltung passte, wo sich gesprochenes und gesungenes Wort abwechselten.
Es war Teil des Mikroprojektes "C2025 flanierlesen 2022" und wurde von Ulrike Brummert, Sabrina Tietz, Jörg Kersten (Gesang), Yidong Qiao (Klavier) gestaltet. Von Johann Wolfgang von Goethe über Ludwig van Beethoven, bis hin zu Ringelnatz.

Hin und wieder muss man über den Tellerrand schauen. Umso schöner, wenn wir uns dann freuen können, dass wir mit der Gestaltung unserer FDA Programme fantastisch im Rennen liegen.

Ein kurzes "Hallo" zu Herrn Hastreiter, ein Schwätzchen mit einer Interessentin an unserem Verein und das gute Gefühl, sich zum Muttertag etwas Schönes gegönnt zu haben.

Ja, liebe Mütter dieser Welt, es ist UNSER Tag. Möge es für jede von uns solche Lichtblicke geben!


Sina Blackwood



07.05.22, 16:00 Uhr - DASTietz Chemnitz
FDA-Mitglieder lasen im Rahmen der "Leselust" aus der Heimat-Anthologie.
http://www.leselust-chemnitz.de/details-veranstaltung/heimat-ort-oder-gefuehl.html?fbclid=IwAR0tkhk-YqlFA4IOdAJ83MM-ke2GppX4E8kbBUsY9XxcbW0d4_qyzuLgzPg


Bei unserer heutigen Lesung zum Thema Heimat im Rahmen der Leselust haben wir „vom Blatt gesungen“, weil das Buch noch nicht gedruckt vorliegt. Das hat aber weder unserer guten Laune vor gespannt lauschendem Publikum geschadet noch dem bunten Mix der Beiträge, was für jeden Heimat bedeutet.
Anne eröffnete die Veranstaltung mit erklärenden Worten zum FDA, dann übernahm Sina (nicht wundern, es waren wirklich zwei Sinas zugange) mit Gitarrenspiel und engelsgleichem echtem Gesang, der uns wohlige Schauer über die Haut jagte. Sie war unser Joker für die Zwischenspiele, um die Lesungen mit ihren unterschiedlichen Ansichten, ob Heimat ein Ort oder ein Gefühl ist, zu trennen und gleichzeitig zu verbinden.


Die Reihenfolge der Lesenden:
Sina Blackwood, deren Herz italienisch und für die Erhabenheit der Berge schlägt.
Lenard James Cropley, der nur ungern mit dem Strom schwimmt, obwohl man es manchmal tun muss, um die Würde zu wahren und der ein Chemnitzer Unikum perfekt beschrieb.
Elwira Krupp, die schon als Kind feststellen musste, dass politische Entscheidungen oft für völlige Unlogik sorgen und Trolle nicht nur Märchengestalten sind. (Ein Beitrag mit Gänsehautgarantie.)
Ligitta Nickel, als Insel Rügen Fan, mit Erkenntnissen, was wirklich im Leben zählt und dass Reichtum nicht immer glücklich macht.
Anne Meinecke, die sich zwischen Bergen wie erdrückt fühlt, weil dort familiärer Zwang dieses Gefühl des Eingekesselt seins ausgelöst hat.
Am Ende sang Sina noch ein Lied vom guten Tag, um glücklich zu sein.
Perfekt, denn es war durch diese abwechslungsreiche Lesung für uns ein guter Tag. Wir sind sicher, dass es unser Publikum genau so empfunden hat.


Sina Blackwood


©Fotos Silke Weizel/Lenard James Cropley/Sina Blackwood



29.04.22 - 18.00 Uhr - DASTietz Chemnitz / Stefan-Heym-Forum
Musikalisch-literarische Lesung Calos Ampie Loria aus "Fremd bin ich und ich bin es gern" - Erfahrungen eines Nicaraguaners in der DDR.
http://www.leselust-chemnitz.de/details-veranstaltung/erfahrungen-eines-nicaraguaners-in-der-ddr-und-andere-geschichten-2.html



23.04.2022, 11 Uhr AJA in Leipzig


Endlich wieder AJA in Leipzig

Nach zwei Jahren pandemiebedingtem Ausfalls unserer Textwerkstatt wurden wir sogar von den Bibliotheksmitarbeitern vermisst. Ich bin gespannt, wer trotz des herrlichen Sonnenscheins  kommt. Es sind Sabine, die ihren FDA-Aufnahmeantrag mitbringt, was uns sehr freut, Henry von einer Leipziger Textwerkstatt und zwei neue Interessenten, Nadia und Gustav. Dazu natürlich Luise, die die Werkstatt leitet. Wir hören eine dramatische Kindheits-Wintergeschichte, einen Text über die Zeit, als das Auto noch einen Namen bekam und manche „Luxusartikel“ schwer zu beschaffen waren, eine erotische Geschichte, die ganz anders endete als gedacht und zauberhafte Gedichte von Nadia. Sie bekommt gleich den Hinweis, dass am 30.4./1.5. in der Chemnitzer Stadtbibliothek im Rahmen der 8. Literaturtage ein Spoken-Word-Workshop mit Jessy James LaFleur stattfindet und am 7.5. ein Performance-Abend zu diesem Workshop. Weiterhin diskutieren wir noch über die Wichtigkeit des ersten Satzes und ein effektvolles Lesen der eigenen Texte. Außerdem werden noch Ideen für Leseabende geschmiedet; ein Gedichte-Abend im Gutshof Stötteritz, eine Lesung in der Leipziger Stadtbibliothek und ein Lene-Voigt- oder Wilhelm-Busch- Abend. In der nächsten Leipziger AJA am 22.10. wollen wir uns mit der Dramaturgie beschäftigen. Ich freu mich drauf und hoffe, dass alle wiederkommen.


Anne Meinecke


23.04.2022 | 16:00 Uhr Lesen & Lesenlassen für ALLE im TIETZ

Heute habe ich mich mit Ligitta Nickel in ein echtes Wechselbad der Gefühle gestürzt. Maximale Lesedauer der einzelnen Autoren sieben Minuten, bunt gemixt aus verschiedenen Themengebieten. Beendet jeweils mit einem Gong, damit auch jeder seine Zeit einhielt. Herr Hastreiter spielte die Losfee und kämpfte zwischendurch ritterlich gegen wildgewordene Mikrofone.
Damit, dass ganz am Anfang die Kinder der Damen aus der muslimischen Lesegruppe aus dem Koran lasen, hat ganz bestimmt keiner gerechnet. Es hat sicher auch keiner geahnt, dass sich die Mitglieder eines, hier nicht näher benannten, Chemnitzer Schreibvereins als unkollegiale, arrogante Individuen outen, die, weil sie die Sprache, in der eine Autorin las, nicht verstanden, in übelster Weise versuchten, abzuklatschen. Das zog natürlich deutliche Worte von Herrn Hastreiter von der Bibliothek nach sich, denen wir anderen spontan applaudierten. Denn SO geht es gar nicht.
Das Motto der Veranstaltung sagte deutlich aus, dass JEDER das Recht hatte, auch in seiner Heimatsprache zu lesen. Zumal auch das Publikum farbenfroh international gemixt war und viele sehr wohl verstanden, um was es im vorgetragenen französischen Text ging. Im Vorfeld aggressive Werbung betreiben, dann stören, was zu stören geht, und nach einem Rüffel geschlossen verschwinden … wir waren äußerst unangenehm berührt. Viele der jungen Lesenden hatten zum allerersten Mal die Möglichkeit, auf einer Bühne zu agieren. Ich hoffe sehr, dass sie den Schock schnell verdauen, und sich nicht entmutigen lassen, ihre wundervollen Texte andächtig zuhörendem Publikum vorzutragen.
Ich selber war regelrecht erschreckt, dass ich gleich am Anfang mit aus dem Lostopf gefischt wurde, und habe die rüde Seite der Fräulein aus dem Mittelalter und des 21. Jahrhunderts beleuchtet, die einem armen Drachen, das Leben schwer machten. Kein Wunder, dass die Tierchen ausgestorben sind.
Herr Hastreiter nahm mehrmals Bezug auf unseren FDA, und dass wir in den Räumen der Stadtbibliothek agieren, was Ligitta und mich, mit besonderer Freude erfüllte.
Ligitta hatte ihren Zottellotte-Auftritt nach der ersten Lesehälfte, sprich nach dem musikalischen Zwischenspiel eines wirklich hervorragenden türkischen Künstlers. (Ich liebe diese Art orientalisch angehauchter Melodien.) Ja, Ligittas kleine freche „Hexen“ kommen uns sicher allen noch aus der Schulzeit bekannt vor. Da gab es auch die oder den, etwas spezieller in der Art, als alle anderen.
Es war eine wirklich grandiose Offene Bühne. Von Schüttelreimen, bis hin zu großer Poesie war alles vertreten. Ein riesiges  Dankeschön an alle, die die Fäden zogen, aber auch an jene, die fair und herzlich anderssprachigen Autorinnen Respekt gezollt haben.
Jede Akteurin und jeder Akteur bekam eine kleine Aufmerksamkeit. Ich habe wohl das coolste Ding erhalten – einen Nässeschutz für den Fahrradsattel mit dem Aufdruck: Arsch hoch für deine Stadt. chemnitz2025.de
Der passte perfekt zu meiner Geschichte des Fräuleins aus dem 21. Jahrhundert mit der vulgären Ausdrucksweise.


Sina Blackwood



8. Literaturtage "Leselust"

22.04.22, 19 Uhr, DASTietz Chemnitz - Eröffnung  -

Elke und ich haben an der  Eröffnung der Leselust teilgenommen, und immer wieder geschmunzelt und gelacht, als die in Leipzig lebende ukrainische Autorin Svetlana Lavochkina zusammen mit ihrer Übersetzerin Diana Feuerbach   aus ihrem aktuellen Roman „Die rote Herzogin“ las. Auch wenn es ein sehr brisantes Thema war, roter Terror in stalinistischer Zeit, kamen bissiger Humor und Sarkasmus beileibe nicht zu kurz.

Auch die muskalische Umrahmung durch zwei ukrainische Künstler war hörenswert. Bei mir bauten sich beim ersten Musikstück direkt Bilder auf - Gänsehautgefühl.

Bettina Baltschev hat die Verantsaltung moderiert, die Dagmar Ruscheinsky mit einer kurzen Rede eröffnet hatte. Parallelen zum derzeitigen Geschehen in der Ukraine blieben nicht aus. Aber auch der der Hinweis nicht, von Seiten der Autorin, dass die Fehde bereits seit acht Jahren schwelt und jetzt ganz einfach der Höhepunkt erreicht ist. Genau das ist auch die Aussage, die uns allen sehr zu denken geben sollte. Dass russische Literatur dadurch derzeit einen schweren Stand hat, erklärt sich fast von selbst.


Sina Blackwood


10.04.2022 Glänzelmühle in Waldenburg - Flanierlesen - Lesung für Kinder mit Ligitta Nickel

Endlich wieder Kultur! Da konnte auch das auffallend chaotische Aprilwetter aus Wolkenbruch, Hagel, Graupel, Schnee, Sonnenschein und starken Windböen nichts daran ändern.

Ein paar ganz Unentwegte verirrten sich trotzdem in mein Lesezelt. Es hat Spaß gemacht, mal wieder als Kampfzwerg Sina in voller Kettenrüstung lustige Geschichten zu Gehör und Kinderaugen zum Leuchten zu bringen.

Bei Ligitta Nickel hingegen tobte der helle Mitmachwahnsinn im Foyer, um die überschäumende Energie der Kleinen zu bändigen. Denn sie vollbringt mit ihrer Ukulele immer wieder wahre Wunder.

Es hat Spaß gemacht und wir hoffen für Zukünftiges, wo auch immer wir sein werden, auf schönes Wetter und gut besuchte Veranstaltungen.


Sina Blackwood


© Foto Ligitta Nickel


© Sina Blackwood



09.04.2022 - AJA in Chemnitz, DASTietz

Ja, ihr lest richtig, noch eine AJA in Chemnitz. Anne, Elke, Lenard James und ich, trafen sich bei typischem Aprilwetter. Erst eiskalter Wind, dann ein bisschen Sonne, um schließlich einen Graupelwolkenbruch über der Stadt zu entladen, dem wir, aus der Stadtbibliothek heraus, völlig verblüfft zuschauten - flächendeckend weiß in wenigen Sekunden.

So rührig, wie Petrus am heutigen Tag, waren wir aber auch. Wie immer viel Organisatorisches und dann die Weiterarbeit an der Heimat-Anthologie. Katja war uns via Handy zugeschaltet.

Herr Hastreiter von der Bibliothek brachte uns einen Packen Programmhefte für die Leselust und Einladungen für die Auftaktveranstaltung, wodurch wir immer wieder auf wichtige Termine umswitchten, die ja alle am Ende mit der Anthologie zusammenhängen, oder mit uns, die wir daran arbeiten, oder mit der Leselust, wo die Beiträge vorgestellt werden sollen. Viele kleine Zahnräder, die perfekt ineinandergreifen sollen, um unsere Schreibarbeiten präsentieren zu können. Der zukünftige Klappentext für unser Buch, leicht abgewandelt zu der Ankündigung im Programmheft, gefiel uns sofort und Anne bekam einen "Extrapunkt ins Muttiheft".

Einig waren wir uns auch darüber, die besonders wichtigen Dinge in diesem Jahr, wie die Wahlversammlung, vorzuziehen, ehe uns im Herbst vielleicht wieder ein wildgewordener Virus die Freude vergällt.


Für mich war Petrus heute trotzdem wieder Literaturfan, denn ich kam trockenen Fußes in die Stadt und auch wieder nach Hause und alles wirklich per pedes.


Sina Blackwood






12.03.2022 - AJA in Chemnitz, DASTietz

Zur heutigen AJA hatte sich der Himmel über Chemnitz mit strahlendem Blau geschmückt, als wollte er uns zusätzlich beflügeln, unsere Anthologie voran zu bringen. Endlich wieder Ringelpitz, wenn auch ohne Anfassen und mit Maske. Da unser Arbeitskreis, bestehend aus Anne, Elke, Sandra, Lenard James und mir, überschaubar war, sollte dem auch nichts im Wege stehen.

Zuerst informierte uns Anne über erhaltene Fördergelder, wir sprachen über die Lesung im Kloster Buch, um auf diesem Wege noch einmal Hannelore zu gedenken, indem Anne und Lenard James Texte von ihr vortrugen.

Eine perfekte Überleitung zur Arbeit mit den Anthologiebeiträgen, die wir nach Kategorien sortierten, welche Sandra und Anne vorbereitet hatten. Sandra hatte die Texte akribisch mit Kurzinhalt und Genre auf Papierstreifen ausgedruckt, die wir in eine dem Leser gefällige Reihenfolge puzzelten. "Ein Kessel Buntes", wie Elke meinte. Am Ende in die Kategoriekärtchen verpackt, nach Gerrys Vorschlag. Textschnipselorigamie mit dem sich nun wieder Sandra herumschlagen muss, um die eingereichten Beiträge für den Druck zu setzen.

Kapitelbilder haben wir anschließend auch noch zugeordnet und wiederholt festgestellt, dass man es eh nicht allen recht machen kann, egal wie man es anpackt und dreht.

Es war schön, dass wir uns endlich wieder im direkten Miteinander mit der Literaturarbeit befassen konnten und freuen uns auf das nächste Treffen.


Sina Blackwood


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05.02.2022 - AJA online

Wegen der bekannten C-Problematik konnten wir unsere AJA leider wieder nur virtuell durchführen, aber nicht minder intensiv, als hätten wir uns im realen Leben getroffen.

Nach dem Weitergeben der Grüße von Horst und Gerry an alle, standen Termine von Veranstaltungen, die wir hoffentlich wieder mit Publikum durchführen können, zuerst auf der Tagesordnung..
Am 29.04.22 soll endlich Carlos' Lesung in Chemnitz nachgeholt werden, Leseort das Stefan-Heym-Forum im Tietz.

Im Rahmen der Leselust wollen wir am 07.05.22, 16 Uhr aus unserer FDA-Anthologie lesen.

Am 12.05.22, 17:30 - 18:30 Uhr, ist im Museum für Naturkunde die Lesung aus der "Apfel"-Anthologie geplant und Elke hat für den 10.04.22 eine Lesung für Kinder avisiert.

Auch unser schmerzlich vermisstes Sommerfest soll endlich wieder stattfinden.

Nach einer kurzen gegenseitigen Vorstellung für Sabine, die einige aus unserer Runde noch nicht kannte und umgekehrt, gingen wir in die Textarbeit.

Wir folgten Elwira in die futuristische Welt ihres Romanmanuskriptes, verfitzten uns in den TRX Bändern von Sabine, um am Ende bei Jans Gedicht festzustellen, dass alles entsteht und vergeht. Was der geneigte Leser daraus für Lehren zieht, liegt in seiner Tagesstimmung begründet.

Am Ende steckten wir mitten in der wachsenden Heimat-Anthologie, die wohl statt eines Sprungbrettes ein Katapult brauchen wird, um am 07.05. eine Punktlandung zu setzen.

In der Hoffnung, dass wir bei der nächste AJA wieder körperlich präsent sein dürfen und direkt gemeinsam arbeiten können, beendeten wir unseren Gedankenaustausch sogar eine halbe Stunde später als geplant.


Sina Blackwood



FDA Weihnachtskalender 2021

23.12.21 - Heute war mein "Weihnachtswichtel" hinterm Türchen versteckt.



11.12.2021, 15:00 Uhr Mitgliederversammlung 2021


Eigentlich wäre heute auch unsere Weihnachtsfeier gewesen, die in Leipzig geplant gewesen war. Leider konnten wir uns wieder nur virtuell treffen und wenigstens die Mitgliederversammlung durchführen.

Also haben wir neun Unentwegten (Anne, Katja, Carlos, Elwira, Gerry, Sandra, Hannelore, Elke und ich) online Grüße von Horst, Iris und Matthias weitergereicht bekommen, Anne beim Rechenschaftsbericht 2020 und Gerry beim

Kassenbericht gelauscht.

Dann widmeten wir uns den Planungen für 2022, die jetzt schon mehr umfassen, als wir angenommen haben. Allen dämlichen Viren dieser Welt zum Trotz.


Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest,

und denen, die dieses Jahr hart getroffen hat, eine liebe, tröstende Umarmung!


Eure Sina






FDA Weihnachtskalender 2021


04.12.21 - Heute ist Annes "Schneekatze" aus dem Türchen gesprungen!





Bundestagung des Freien Deutschen Autorenverbandes


Witaj! - Hallo!

So wurden wir mit Spreewälder Mundart-Lyrik-Musik von Pittkunings zur FDA-Bundestagung „Heimat. Fremde. Sprache“ in Cottbus begrüßt. Der Schirmherr OB Holger Kelch wies in seinem Grußwort darauf hin, dass die sorbische Sprache, in dieser Gegend das Niedersorbische, im Alltag sehr präsent ist und alle Ortsnamen, Straßennamen, öffentliche Gebäude etc. zweisprachig ausgeschildert sind.

Werner Meschkank vom Wendischen Museum erläuterte, dass der Name der Region vom westslawischen Stamm der Lusizer, die im 6./7. Jahrhundert das Land östlich der Elbe bis Gera und Salzwedel besiedelten, stammt. Im Jahre 963 erfolgte die Christianisierung und im 12./13. Jahrhundert kamen deutsche Siedler in das „Sumpfland“ und lebten gemeinsam mit den Sorben, die sich hier Wenden nennen. Die Niedersorben sind also die Nachfolger der Lusizer. 1843 lebten in Cottbus 71 % Wenden.

Erst 1993 wurden das Niedersorbische und das Obersorbische als eigenständige Sprachen anerkannt. Interessant war der Vortrag von Dr. Jana Schulz, in dem es um sorbische/wendische Lehnwörter im deutschen Wortschatz ging. Wer hätte gedacht, dass Bemme oder Plauze sorbische Wörter sind. Weitere Vorträge beschäftigten sich mit den Traditionen der sorbischen/wendischen Musik und mit sorbischen Sagenwelten.

Nicht nur in der Lausitz gibt es die Zweisprachigkeit, sondern auch in anderen Teilen Europas. So leben in Kärnten eine slowenische Minderheit und in Belgien 78 000 Deutsch-Belgier. Eine von ihnen, Jessy James LaFleur erzählte in ihrem Poetry Slam Vortrag von ihrem Gefühl, nirgends richtig dazu zu gehören, weder zu den Belgiern, noch zu den Deutschen noch zu den Franzosen.

Natürlich kam auch die Literatur nicht zu kurz. So las der Schauspieler Michael Becker aus den „Grubenrandnotizen“ von Jurij Koch und aus dem Werk von Erwin Strittmatter. Sorbische Autorinnen und Autoren stellten ihre Gedichte und Geschichten auf sorbisch und deutsch vor. Die Drei vor Zwölf-Lesung des Landesverbandes Brandenburg „Sagenhafte Niederlausitz“ gehörte ebenso zum Programm wie die Lesung aus den einzelnen Landesverbänden.

Die Region wurde uns mit einer Exkursion zum gigantischen, aus dem Tagebau Cottbus-Nord entstehenden Ostsee, der viermal größer als der Bodensee werden soll, und dem Besuch des Branitzer Parks, den Fürst Pückler anlegen ließ und in dem er auch in der Seepyramide begraben wurde, nahe gebracht. Am letzten Tag bekamen wir noch eine Führung durch das Wendische Museum und durch das Cottbuser Stadtzentrum.

Es war ein sehr, sehr umfangreiches Programm und ich hätte mir oft mehr Zeit für die Fachvorträge und für persönliche Begegnungen gewünscht. Trotzdem war es eine sehr gelungene Tagung mit einem sehr abwechslungsreichen Programm und viel Literatur!



Anne Meinecke



Die Bundestagung fand vom 12. - 14.11.2021 in Cottbus im Stadthaus statt und stand unter dem Motto: Heimat Fremde Sprache. Ein Thema, welches  mich sehr interessierte, lebe ich doch in einem der Heimatgebiete der Sorben oder Wenden, wie sie auch genannt werden. Voller Erwartungen machte ich mich auf den Weg zu der dreitägigen Veranstaltung.

Der Auftakt mit den Grußworten von Oberbürgermeister und Schirmherren war erfreulich kurz. Und dann begannen Lesungen und kulturelle Darbietungen sorbischer Künstler. Ich kannte sorbisch zwar als Sprache an sich, hatte aber keine Ahnung von Musik und Literatur der Sorben. Um so mehr begeisterten mich die Darbietungen. Insgesamt war es an jedem der drei Tage ein voll gepacktes Programm, welches am zeitigen Vormittag begann und bis in den Abend hinein reichte. Zeit für persönliche Gespräche blieb meist nur während der Mahlzeiten oder am späten Abend.

Beim Schlafengehen schwirrte mir der Kopf von den vielen Eindrücken und Neuigkeiten des Tages. Doch es waren nicht nur Gespräche und musikalisch Darbietungen, die die Tage füllten. Zum Tagungsprogramm gehörte auch ein Ausflug in den Fürst-Pückler-Park nach Branitz, ein Stadtrundgang und ein Besuch des Wendischen Museums. Außerdem gab es am zweiten Abend  literarische Beiträge der einzelnen Landesverbände mit musikalischer Umrahmung. Diese fanden in den Tagungsräumen des Sorat-Hotels statt, wo auch die Tagungsteilnehmer untergebracht waren. Ich durfte, passend zum Tagungsthema, eine Geschichte aus meinem zweisprachigen Kinderbuch „Lustige Tierwelt“ lesen.

Die Tagung endete für mich mit vielen neuen Eindrücken, Muskelkater von dem Ausflug und einem riesigen Bedürfnis den fehllenden Schlaf der letzten Tage nachzuholen. Summa sumarum eine tolle Vorbereitung  und Durchführung durch die Brandenburger. Alles andere habe ich ja schon gesagt.


Iris Fritzsche





Messenachlese


Vom 23. - 24.10.2021  fand in Cottbus die Herbstmesse als Präsenzmesse statt. Ein Ereignis, auf welches ich mich lange gefreut hatte. Denn es sollte meine erste Präsenzmesse mit eigenem Stand werden. Ursprünglich sollte diese Messe bereits 2020 stattfinden. Damals machte Corona allen einen Strich durch die Rechnung. Zunächst wurde sie auf Frühjahr 2021 und dann doch auf Ende Oktober verschoben. „Was lange währt, wird endlich gut“, heißt ein altes Sprichwort. Darauf hoffte auch ich.

Frohgemut machte ich mich also am Tag vor dem Messebeginn mit meinem Aufbauhelfer auf nach Cottbus. Eine navifähige Adresse hatten wir per E-Mail bekommen und ich hatte eine ungefähre Vorstellung vom Ort des Geschehens. Doch damit begann das Drama! Die Zufahrt zum Messegelände war so schlecht ausgeschildert, dass wir eine halbe Stunde herum irrten, ehe wir (mehr durch Zufall) die richtige Einfahrt fanden. Doch das sollte nicht das letzte Hindernis sein. Da mein Begleiter nicht geimpft war, mussten wir zum Test, Ok! Doch dort nahmen sie kein Bargeld! Nur mit Karte war der Test möglich. Der Test selbst sollte etwa 10 Minuten dauern. Doch bereits nach drei Minuten hielten wir das notwendige Papier in der Hand. Uns sollte es nur recht sein, so gewannen wir Zeit.

Vor dem Ausladen wollten wir uns natürlich den Standplatz ansehen. Er befand sich in Halle 3 im oberen Stockwerk. Fahrstuhl gäbe es keinen, wir sollten die Treppe benutzen, wurde uns mitgeteilt. Was meinen Begleiter zu der Frage „Wie sollen denn hier Leute mit Handicap hoch kommen?“ veranlasste. Na gut, später fanden wir dann doch noch einen Personenaufzug der auch für unsere Zwecke reichte. Doch zurück zu Halle 3. Durch den Messeplan wusste ich, wo sich mein Stand befinden sollte. Dort angekommen der nächste Schock! Der Tisch hatte zwar die bestellte Länge, aber die Breite ließ zu wünschen übrig. Da passten ja kaum drei Bücher hin! Beinahe hätte ich alles sausen lassen, doch das bezahlte Geld hätte ich ja nicht zurück bekommen. Also machten wir das Beste aus den vorhandenen Möglichkeiten.

Dann kam der erste Messetag. Ein großer Gong verkündete den Beginn des Einlasses. Doch anstatt der erwarteten Massen, die durch die Gänge strömen sollten, tröpfelten nur vereinzelt Leute. Und selbst die eilten mit grimmigien Mienen an vielen Ständen im Eilzugtempo vorbei. Als es meiner Standnachbarin gelang, einige von ihnen zu befragen, erfuhr sie den Grund: Taschenkontrollen am Einlass und keine Garderobenabgabe möglich! Nun verstanden wir. Dazu erzählte sie mir auch noch, dass der Lastenfahrstuhl, den Händler größerer Stände nutzen wollten, defekt war. Rundherum also nichts als Chaos! Zum Glück gab es am zweiten Messetag noch ein paar kleine Lichtblicke. Es kamen dann doch noch Gespräche mit Besuchern zustande und ich konnte ein paar neue Konakte knüpfen.  War eben eine Erfahrung der anderen Art. Nur Schade, dass dadurch mein erstes Messeerlebnis nicht so positiv war, wie ich erhofft hatte.


Iris Fritzsche







06.11.2021 11:00 Uhr AJA im DASTietz Chemnitz / 14:00 Uhr WE PARAPOM! Terra Nova Campus Chemnitz


Der heutige Tag stand komplett im Zeichen von Anthologien. Zuerst natürlich in jenem der Heimat-Anthologie. Anne, Elke, Hannelore, Sandra und ich konferierten mit Katja per Telefon, um Einigkeit über fließende Kategorien, das Einfügen von Fotografien und Änderungen an Geschichtentiteln zu erlangen. Ja, es geht vorwärts und ein bisschen frischer Gedankenwind (ich hasse das neudeutsche Wort Brainstorming) kann nie schaden, um allem den richtigen Schliff zu geben. Jetzt freuen wir uns schon sehr auf das fertige Buch und die zugehörigen Lesungen.

Natürlich wurden wir bei einer Kontrolle darauf hingewiesen, die Masken auch am Tisch trotz Abstand tragen zu müssen. Wahrscheinlich aber auch nur wir, denn auf der anderen Seite des Raumes saß ein genau so großer muslimischer Lesezirkel ohne Masken.

Kurz vor 14 Uhr erreichten Anne, Hannelore und ich per Bus den Terra Nova Campus und hatten das Glück, stets genau zur rechten Zeit am genau richtigen Platz zu stehen. Zuerst erspähten wir Frau Dr. Holub am Tisch der Pomologen, sodass ich ihr während eines kurzen Gespräches die Apfel-Anthologie überreichen konnte. Natürlich haben wir drei FDA-Vertreter uns sehr über die Aussicht gefreut, an weiteren Veranstaltungen mit Lesungen teilnehmen zu können. Auch unserem Oberbürgermeister Sven Schulze konnte ich Augenblicke später das Buch persönlich überreichen. Ein kurzes Pläuschchen mit Frau Dr. Zierold vom Naturkundemuseum und mit Daniel Dost von den Buntmacher:innen. Dann wohnten wir mit bestem Blick auf das Geschehen den Baumpflanzungen bei, ehe wir uns auch schon Richtung Bahnhof aufmachen mussten.

Ein großes Dankeschön an Petrus für strahlenden Sonnenschein, der sich immer und immer wieder als Literatur-Fan outet. (Vergnügtes Blinzeln.)

Fazit: Ein rundum gelungener Tag.


Sina Blackwood



 

Frau Barbara Holub mit unserem Oberbürgermeister Sven Schulze beim Pflanzen der Apfelbäume auf dem Terra Nova Campus.


(https://weparapom.eu/News)

Hier im Livestream sind wir drei sogar zu sehen.










23.10.21 / 11:00 Uhr AJA - DasTietz Chemnitz


Heute mal AJA in Minirunde, Anne, Gerry, Sandra (per Handy zugeschaltet) und ich. Im Vordergrund standen die Arbeiten an der Heimat-Anthologie, um Anfang 2022 auf die Zielgerade zu kommen. Petrus natürlich wieder ganz Literatur-Fan, denn bei strahlendem Sonnenschein hin, kaum zu Hause zog sich der Himmel zu. Ein heißer Dank nach oben.

Natürlich haben wir auch Organisatorisches besprochen und Termine gemacht (siehes Seitenlink Aktuelles) und über die Apfel-Aktionen Anfang November in Chemnitz beraten, wo wir zumindest teilweise teilnehmen werden. Wir haben uns den Terra Nova Campus ausgesucht. (Weil mit dem Auto zur AJA Anreisende danach auf der Planitzwiese parken können und nur noch ein paar Schritte bis zum Ort des Geschehens haben.) Alles zum Thema findet ihr unter folgendem Link: https://weparapom.eu/News


Sina Blackwood




10.10.21 / 18:30 Uhr Festakt zum Stefan-Heym-Preis im Chemnitzer Opernhaus.


Es begann wieder auf typische Chemnitzer Art, nämlich dass die offizielle Einladung bis zum Tag der Veranstaltung nicht eintraf. Vor Ort stellte ich fest, so ist es auch anderen ergangen und die Platzanweisung wurde auf Spickzettel geschrieben, weil man spätestens beim Begrüßungssekt mit netten Gesprächen vergessen hätte, welche Reihe, welcher Platz. Die große Richtung, Parkett oder Rang, hätte man vielleicht noch aus dem Gedächtnis hervorgekramt.

Coronabedingt und wegen einer Inzidenz, die eigentlich nicht mehr das Maß aller Dinge sein sollte (glaubte man den Politikern) waren stets zwei oder drei Plätze zwischen den vergebenen Sitzen freigeblieben. Dabei muss man schon froh sein, dass überhaupt Kultur stattfinden darf, wenn auch mit Maske und diversen Einschränkungen.

Slavenka Drakulić und Richard Swartz wurden als Preisträger des internationalen Stefan-Heym-Preises geehrt, wobei die Laudatoren dem Publikum in bewegenden Worten Leben und Wirken des kroatisch-schwedischen Autorenpaares nahebrachten. Etwas amüsant, dass keiner den Namen Swartz richtig aussprach, bis der Namensträger eine kleine lustige Eselbrücke baute, die man sicher nicht mehr vergisst: "Schwedisch spricht man es Swatsch, also fast wie Quatsch" Mit dieser Erklärung musste er wohl auch Stefan Heym bei ihrem ersten gemeinsamen Treffen etwas verunsichert haben. Kleine Anekdoten, die sowohl den einen als auch den anderen sympathisch machen.

Slavenka Drakulić war per Video zugeschaltet und ihre Dankesrede wurde von einer Chemnitzer Schauspielerin verlesen. Analysierende, punktgenaue Worte, die wie bei Stefan Heyms Romanen den Nerv der Zeit treffen, der heute nicht anders ist, als damals. Machtgier, Korruption, Unterdrückung nicht regimekonformer Meinungen, Repressalien gegen Andersdenkende. Beängstigend, wie sich die Bilder gleichen. Hier und überall auf dieser Welt. Deshalb wurde auch dem "König David Bericht" von Stefan Heym in Slavenka Drakulić Rede besonderes Augenmerk geschenkt.

Wer es bis jetzt noch nicht getan hat, sollte sich wirklich intensiv mit diesem Buch beschäftigen, über das man immer wieder stolpert, wenn man sich mit Heym befasst.

Aufgelockert wurden die Reden durch Musik und Ballett und man darf auch gespannt sein, wie die Förderpreise umgesetzt werden, die gestern auch vergeben wurden. Unter anderem geht es um Videos mit den noch lebenden Personen, die Heym persönlich kannten, ein Personenregister von Menschen, mit den denen er zu tun hatte, mit Vitae, und Musikstücke, die seine Lyrik zum Inhalt haben.

Nach dem Festakt schloss sich eine Signierstunde an und ein Bankett mit schwedischen und kroatischen Spezialitäten.

Fazit: Es war ein äußerst interessanter Abend und selbst das Wetter spielte perfekt mit.


Der komplette Festakt kann auf YouTube angeschaut werden:









Sina Blackwood




19.09.21 RAW meets Kulturhauptstadt 2025


Nachdem ich Freitag (17.09.) am sehr späten Nachmittag völlig frustriert die Mail bekam, dass am Samstag (18.09.), also an unserem AJA-Tag, all jene Leute auf der Zwickauer Straße vor Ort sein sollten, mit denen eine Zusammarbeit wegen der Lesungen aus der Apfel-Anthologie sinnvoll gewesen wäre, hatte ich mich entschlossen, am Sonntag die Lage noch einmal zu sondieren. Denn die Apfel-Lesungen sind ja auch eines unserer FDA-Projekte im Rahmen Kulturhauptstadt.

Den leeren "Apfel"-Stand, das Plakat von WE PARAPOM! und den Fliegenden Sessel habe ich zwar entdeckt, aber das war rein apfelmäßig am Ende ein glatter Schuss in den Ofen, weil tatsächlich kein Ansprechpartner da war. Also habe ich mich den anderen Themen der Mikroprojekte für die Kulturhauptstadt 2025 zugewandt. Viele interessante Ansätze, die trotz des Schirms 2025 noch etwas zusammenhanglos wirkten. Deshalb habe ich mir die Zeit genommen und wirklich jedes Plakat und Exponat detailliert betrachtet.

Hätten es nicht der Shuttle-Zubringer, die historische Straßenbahn, vom Hauptbahnhof zum Straßenbahnmuseum, die Exponate des Museum selbst, und die wirklich guten Tschechischen Musiker herausgerissen, wäre meine Tagesausbeute an echten Glücksmomenten äußerst spärlich ausgefallen.

Nun frustriert mich nur noch die Telekom, bei der man es nach dem Umbau der Hompagebaukästen einfach nicht mehr schafft, Hochkantbilder auch hochkant ohne Zusatzbrimborium in der Bearbeitung einzufügen.


Mehr zu dem, was mich heute beschäftigt hat, findet ihr unter den folgenden Links:

https://www.industriekultur-chemnitz.de/raw-meets-kulturhauptstadt-2021

https://weparapom.eu/


P.S. An diesem Wochenende fanden in ganz Chemnitz Veranstaltungen statt, die alle reichlich Besucher anlockten.


Sina Blackwood



18.09.21 AJA in Chemnitz, DAS Tietz


Endlich wieder AJA, jubelten Anne, Elke, Iris, Gerry und ich. Und das mit vollem Programm, weil es unglaublich viel Organisatorisches zu klären gab. Also stürzten wir uns in die Arbeit, um Meter zu machen. Da ahnten wir noch nicht einmal, dass man uns kurz nach Mittag hinausexpedieren werde, weil die Bibliothek 14 Uhr schließen wollte. Schön, dass wir wieder Verstärkung durch Enno-Jörg Wetzel im literarischen Team hatten.

AJA-Termine, Titel und Aufteilung Heimat-Anthologie, für die wir einen Namen suchten, Sächsischer Literaturrat, Weihnachtsfeier, neue Flyer, internationale Zusammenarbeit, Stefan-Heym-Gesellschaft und diverse Schwierigkeiten wegen Corona standen im besonderen Interesse.

Vor allem die Namensgebung für die Anthologie erhitzte die Gemüter, wobei Gerrys Vorschlag mit eindeutigem Wohlwollen um Längen vorn lag.

Gerade noch rechtzeitig konnten wir mit der Textarbeit beginnen, bei der uns Enno-Jörg ins Gartenparadies entführte, das mehr Grünfläche bekommen sollte. Wir haben herzlich über seine humorige Story gelacht.

Dann plötzlich die Durchsage, die Räume zu verlassen. Von jeder Ahnung der momentanen Schließzeiten unbeleckt, haben wir uns ziemlich bedeppert angeschaut und mit fliegenden Fingern zusammengepackt. Bloß gut, dass wir bei allem „fixe Kerlchen“ sind! So trollten wir uns schließlich auch ziemlich zufrieden.

Wir freuen uns auf die nächste AJA mit ganz sicher wieder interessanten Themen.


Sina Blackwood



16.09.2021 Lesung und Spielspaß bei den BUNTMACHER*INNEN


„Mach dich lang für Werte“ ( Kulturangebot für Kulturhauptstadt 2525)

unter diesem Motto fand am 16. September 2021 ein Familienfest bei den BUNTMACHER*INNEN in Chemnitz statt. Auch die „ Zottellotte mit ihren Freunden“ war dabei. Mit einem bunten Mix aus Gedichten, Geschichten und Liedern wurden die kleinen aber auch großen Zuhöhrer*innen zum Miterzählen, Singen und Spielen aktiv in Lottes Geschichten eingebunden. Trotz eisiger Kälte und spontanen Regenüberfällen war es toll.

(Bilder Lesung und Spielspaß mit den Würmern)


Elke Krausse






Aus dem Hut gezaubert

….. hatte Hannelore C. ein kleines nachmittägliches Treffen an der Museumsfeldbahn in Leipzig. Ursprünglich angedacht für die Mitglieder der Dialog-Gruppe. Doch durch die Tatsache das persönliche Kontakte durch die derzeitige Situation rar und viele von uns in mehreren Gruppen aktiv sind, entschloß sie sich auch die Mitglieder des FDA-Sachsen einzuladen. Die Einladung wurde gern angenommen. Leider konnten wegen des Wochentags nur wenige wirklich teilnehmen. So kamen wir also zusammen, die Mitglieder vom Dialog, vom FDA und sogar von der Filmvorführgruppe aus Köthen. Ein echtes Freundschaftstreffen! Die Vorbereitung auf FDA-Seite übernahm Anne. Sie informierte alle per Mail und schickte auch Infos über den Anfahrtsweg. Da ich von Hoyerswerda mit dem Auto anreiste, waren für mich die Straßennamen am Wichtigsten. Am Ort des Treffens angekommen, galt es einen Parkplatz zu finden, was bei der Ortslage gar nicht so einfach war. Schließlich fand ich einen unterhalb des Bahngeländes. Ein freundlicher junger Mann erklärte mir, dass ich den Trampelpfad hoch bis zu Straße und dann rechts bis zu einem Fußweg müsste. Dieser führe direkt zum Gelände der Feldbahn. So krabbelte ich mit meinem Korb in der Hand den steilen Aufstieg bis etwa auf halbe Höhe hinauf. Dann stand ich direkt auf den Bahnschienen. Ich entschied, den Aufstieg nicht weiter fortzusetzen, sondern direkt auf und neben den Schienen bis zum Feldbahn-Bahnhof zu laufen. Eine verblüffte Hannelore schaute mir nach etwa 500m Schienenwanderung vom Bahnsteig entgegen.

Nach und nach trafen auch die anderen Teilnehmer der Bahnfahrt ein. Wir waren uns zum Teil nie zuvor begegnet, aber da wir alle Schreiberlinge waren, gab es sofort genug Gesprächsstoff. Neue Kontakte wurden geknüpft und erste Erfahrungen ausgetauscht. Am Erstaunlichsten fand ich die Teilnahme einer älteren Dame in einem elektrischen Rollstuhl. Toll, was sie sich alles zutraute. Sie stieg dann sogar aus selbigem aus und kletterte mit männlicher Unterstützung in den Ausflugswaggon. Die Fahrt selbst gestaltete sich recht kurzweilig. Ein Mitglied des Eisenbahn-Clubs gab unterwegs Erklärungen, die Diesellok pfiff ab und an lautstark und am Wendepunkt vertraten sich einige die Füße bis die Lok von einem Ende zum Anderen umrangiert hatte.

Wieder am Bahnhof angekommen gab es erst eine kurze Führung durch die Historie der Faldbahn, danach selbstgebackenen leckeren Kuchen, Kaffee und noch mehr Gespräche. Leider ging der schöne Nachmittag viel zu schnell zu Ende. Gut dass auch Petrus mitgespielt und schönes Wetter geschickt hatte.


Iris Fritzsche


„OHNE FRAUEN IST KEIN STAAT ZU MACHEN“

 

Unter dieser Überschrift findet die gemeinsame deutsch-russische Fotoausstellung von Katja Ullmann aus Dresden (Fotos und Texte), Gulnas Alfredovna Sakulina (Fotos) und Dinara Kashapova (Texte) aus Ufa statt. Die Texte wurden auch in die jeweils andere Sprache übersetzt. Porträtiert werden sechs Frauen aus Baschkortostan und sechs Frauen aus Sachsen und Sachsen/Anhalt. Eröffnet wurde die Ausstellung, die zeitgleich auch in Ufa zu sehen ist, am 9. 7. 2021 im Rahmen der deutsch-russischen Arbeitstagung „Frauen in Transformationsgesellschaften 1990 – 2020 im Institut der Slavistik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Vor der Eröffnung präsentierten Studierende des Seminars für Ethnologie die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten unter anderem über die in der DDR mehr oder weniger verordnete deutsch- sowjetische Freundschaft, bei der private Treffen und Besuche in der Sowjetunion meist nicht möglich waren und über die offizielle Städtepartnerschaft Halle – Ufa in der DDR, die eigentlich nur eine wirtschaftliche Beziehung war. Außerdem wurden zwei Frauen, die vor 1990 in den Buna-Werken gearbeitet haben zu ihrem weiteren Lebenslauf interviewt. Sie sind, wie die Frauen auf den Fotos, durch den Wandel der Gesellschaft nicht zerbrochen, haben, manchmal mehrmals, den Beruf gewechselt oder sich neue Betätigungsfelder gesucht. Was wäre aus ihnen geworden, wenn sie in ihren studierten Berufen hätten weiter arbeiten können?
Im September wird diese Fotoausstellung auch in Dresden zu sehen sein. Bis dahin kann sie unter www.rosalux.de (unter der Veranstaltung „Frauen in Transformationsgesellschaften 1990 – 2020“) angeschaut werden.

 

Anne Meinecke


Lesung in Großröhrsdorf „Lotte bei den Gewinnern“


Als Gast bei Gewinnern des "Deutschen Buchhandelpreises 2021 " in Großröhrsdorf.

Anlässlich des Straßenliteraturfestes fanden in Großröhrsdorf am

10. Juli 2021 Lesungen,Theateraufführungen u.v.m für Kinder und Jugendliche statt. Eingeladen hat das Team um Sandra Kretschmer der "Robert Philipp Buch-und Spielwarenhandlung" Verlage , Autoren und Künstler aus Sachsen.  ( Bild Lesung in Großröhrsdorf)


Elke Krausse

































09.07.2021 Ein Neuanfang in Hoyerswerda

Unter dem Motto „ Wir sind für eine harte Lö(e)sung“ fand am Freitag, 9.7.2021 im Sommergarten der Kulturfabrik in Hoyrswerda eine Veranstaltung der Schreibgruppe „Pegasus“ statt. Der Wettergott hatte zwar die Regenmaschine kurz vor Beginn der Lesung abgeschaltet, doch die Wind- und Kühlanlage lief leider noch. Dessen ungeachtet lasen insgesamt 9 Mitglieder der Gruppe Geschichten von Corona bis humorig. Begleitet wurde das Ganze von gitarristischen Zwischeneinlagen eines Gruppenmitglieds. Auch Iris Fritzsche vom FDA-Sachsen ist Mitglied der Pegasus-Gruppe. Sie las mehrere Kurzgeschichten und ein Gedicht aus ihrem Buch „Der Geschichtenbrunnen“.

Nach etwa 11/2 Stunden ging die, leider nur mittelmäßig besuchte, Veranstaltung zu Ende. Doch alle Anwesenden äußerten sich lobend über den literarischen Neuanfang nach langer Durststrecke.


Iris Fritzsche



Urlaubszeit - Lesezeit „ Freiluftlesung  an der Ostseeküste“

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Auch im Freien hatten die „Zottellotte und ihre Freunde“ viel zu tun. Lesungen und Buchbesprechung an der Ostseeküste waren für Kinder und Eltern ein willkommenes Angebot. Wegen der Hygieneauflagen gab es nur eingeschränkte Kulturangebote, sodass eine Freiluftlesung die beste Alternative dazu war. Gemeinsam Lesen - Spielen und Spaß haben mit der Lotte, zog nicht nur Kinder sondern auch Eltern an. Es war eine tolle Erfahrung für mich. ( Bilder Kinder Freiluftlesung / Buchbesprechung)


Elke Krausse



3 vor 12 - die 4. Veranstaltung:
"Denk ich an Dresden ...", 12.5.2021, 11:57 Uhr

  Wo: Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek Dresden
  Digital via FDA-Youtube-Kanal und Facebook
  https://www.3vor12.fda.de
  https://www.facebook.com/fda3vor12

Die Veranstaltung ist kostenfrei.


Denk   ich an Dresden …" bei Tag und Nacht – die Gedanken an ihre  Landeshauptstadt lassen die Sachsen nicht zur Ruhe kommen, sei es beim  Nachdenken über die vielschichtige Vergangenheit der Elbmetropole, seien es   Überlegungen zur bewegten Gegenwart. Der Reigen der Darbietungen in dieser   Veranstaltung des LV Sachsen umfasst Beiträge von Ur-Dresdnern, heimisch   gewordenen Zugezogenen und Fremdgebliebenen.

Neben   Dresden-Texten der FDA-Autorinnen Dr. Anne Meinecke und Katja Ullmann und der   Gastautorin Uta Hauthal werden Collagen aus Fotos (von Katja Ullmann) und   Musik von Carlos Ampié Loría einbezogen. Die Veranstaltung moderiert Luise   Wilsdorf, Ehrenmitglied des FDA Sachsen.

Musik-   und Foto-Collagen: Carlos Ampié Loría. Gastautor: Horst  Seidel


Denk ich an Dresden…“

Am 12. 5. 2021 um 11.57 Uhr fand die vierte Lesung der Lesereihe „Drei vor Zwölf” des Freien Deutschen Autorenverbandes, gestaltet vom Landesverband Sachsen, statt. Diese Lesungen, gefördert im Rahmen des Projekts „Neustart Kultur“ aus den Mitteln des Deutschen Literaturfonds, sollen hybrid, also live an einem Ort und als Live-Stream durchgeführt werden. Die Raumsuche in Pandemiezeiten gestaltete sich schwierig. Nach langer Suche, später „nur noch“ nach einem Ort, wo die Lesung ohne Publikum, aber live gestreamt, stattfinden kann, fanden wir in der Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) einen Partner, der sehr interessiert an unserer Lesung war und sogar die Live-Übertragung ins Internet übernahm. Wir sind Frau Dr. Meyer und ihren Mitarbeitern sehr dankbar dafür und freuen uns sehr, dass die Bibliothek auch an einer weiteren Zusammenarbeit mit uns interessiert ist.

Denk ich an Dresden …" bei Tag und Nacht – die Gedanken an ihre Landeshauptstadt lassen die Sachsen nicht zur Ruhe kommen, sei es beim Nachdenken über die vielschichtige Vergangenheit der Elbmetropole, seien es Überlegungen zur bewegten Gegenwart. Der Reigen der Darbietungen in dieser Veranstaltung des LV Sachsen umfasst Beiträge von Ur-Dresdnern, heimisch gewordenen Zugezogenen und Fremdgebliebenen.

Nach der Auftaktmoderation von Luise Wilsdorf las unsere Gastautorin Uta Hauthal den essayistischen Text „Elbelieder“, eine literarische Auseinandersetzung mit dem gleichnamigen Text von Johanna Marie Lankau aus ihrem erfolgreichsten Buch Dresdner Spaziergänge. Es folgte Katja Ullmann, die im „Der Friedensengel vom Altmarkt“ das Geschehen Mitte Februar 1945 geschickt mit der Wirklichkeit verknüpfte. Horst Seidel, ein heimisch gewordener Zugezogener, setzte sich mit der Stadt und seinen Bewohnern in „Dresden - kurz vor Sibirien“ auseinander. Danach las unsere Gastautorin noch den unveröffentlichten Text „Hinter den Türen“ über eine Vater Sohn Beziehung. Anne Meinecke reflektierte zum Abschluss in „Aber an die Elbe muss ich immer“ über Dresden und ihre Beziehung dazu. Zwischen den einzelnen Textbeiträgen wurden Musik- und Foto-Collagen von Carlos Ampié Loría und Katja Ullmann eingespielt.

Die Lesung kann unter https://youtu.be/xs4_08k_R4k angesehen werden. Bis jetzt haben wir 191 Aufrufe.


Anne Meinecke und Katja Ullmann